Mittwoch, 6. November 2013

Wenn Katzen über die Regenbogenbrücke gehen...

Das Land am Rande der Zeit (Geschichte weiter unten)



Irgendwann ist es soweit und unser Senior ist bereit sich von uns zu trennen. Dieser Verlust ist für und Menschen sehr schmerzhaft doch gerade weil wir unser Tier lieben liegt es in unserer Verantwortung diesen letzen Weg für die Katze so schön wie möglich zu machen...
In vielen Fällen erledigt sich die Frage, wann es Zeit ist, die Katze einschläfern zu lassen von selbst. Doch wenn die Katze an einer chronischen Krankheit leidet und ihr Zustand sich nach und nach verschlechtert, ist es oft sehr schwierig, den Zeitpunkt zu bestimmen. Die Feststellung einer tödlichen Krankheit, wie eines Tumors oder eines fortgeschrittenen Nierenleidens bedeutet noch nicht, dass man das Tier sofort einschläfern müsste. Wir sind heute in der Lage, ihm auch bei ungünstigen Diagnosen noch einige schmerzfreie und sorglose Monate oder sogar Jahre zu ermöglichen. Wir wissen selbstverständlich nicht genau, was in unseren Tieren vor sich geht, doch immerhin leben wir so viele Jahre mit ihnen zusammen, dass uns ihr Verhalten sehr vertraut geworden ist. Die Lebensvorgänge bei einer alternden Katze verlangsamen sich ganz allmählich und die Krankheit wird ein übriges tun, sie in ihren Gewohnheiten einzuschränken. Doch ausschlaggebend für eine Entscheidung ist die Frage, ob Ihre Katze, alles in allem noch gerne lebt oder nicht. Die folgenden Fragen können vielleicht helfen, sich ein Urteil zu bilden:

- Hat die Katze den Appetit verloren?
- Reagiert sie noch auf Zuwendung?
- Erbricht sie häufig?
- Ist sie inkontinent?
- Hat sie Schwierigkeiten, sich im Haus zu bewegen?
- Lässt sie Schmerzen oder Unbehagen erkennen, wenn man sie berührt? Jault oder faucht sie dann?
- Hat sie häufig Krämpfe?
- Hat sie neuerdings die Sehkraft eingebüßt?
- Findet die Katze noch Schlaf oder quälen sie so starke Schmerzen, das sie keinen Schlaf mehr findet?

Lautet die Antwort auf eine oder mehrere dieser Fragen "Ja" und kann der Tierarzt nicht mehr für eine Besserung des Befindens Ihrer Katze tun, so ist es wohl an der Zeit, sich mit dem Gedanken an den Abschied vertraut zu machen. Ihr Tierarzt hat die nötige Erfahrung, um die Lebenserwartung Ihrer Katze beurteilen zu können und wird Ihnen sicher mit seinem Rat zur Seite stehen, wenngleich letzten Endes Sie derjenige sind, der mit der Katze zusammenlebt und die endgültige Entscheidung zu treffen hat.

Was ist zu bedenken?

Dieser betrüblichen Frage gehen die Besitzer älterer Katzen am liebsten aus dem Weg, doch oft ist es weniger quälend, sich ihr zu stellen, als sie vor sich herzuschieben. Da es für Sie sicher ein schwerer Schritt sein wird, die Katze einschläfern zu lassen, sollten Sie mit der Praxis Ihres Tierarztes einen Termin außerhalb der unruhigen Sprechstundenzeiten vereinbaren. Vielleicht wäre es Ihnen lieber, der Tierarzt käme ins Haus; dagegen spricht allerdings, dass er in seiner Praxis alles verfügbar hat, was er braucht und seine Helferinnen ihm zur Hand gehen können. Wenn Sie möchten, können sie dabeibleiben; das wird von vielen Tierärzten befürwortet, weil es  die Katze beruhigt und umgekehrt auch Sie erleichtert sein werden zu sehen, wie schnell und schmerzlos alles vorüber sein wird.

Wenn Sie sich unvorbereitet und plötzlich vor die Notwendigkeit gestellt sehen, Ihre Katze einschläfern zu lassen, möchten Sie vielleicht noch etwas Bedenkzeit haben und Ihre Familie vorbereiten können. Falls die Katze leidet, wäre es sehr selbstsüchtig, ihren Todeskampf hinauszuzögern. Doch in vielen Fällen hat der Tierarzt die Möglichkeit, sie mit Hilfe von Medikamenten noch ein oder zwei Tage beschwerdefrei zu halten.

Wie geschieht es?

Haben Sie sich schließlich für die Einschläferung entschieden, so müssen Sie wahrscheinlich Ihre Einwilligung noch einmal in schriftlicher Form geben. Die Katze bekommt eine Überdosis eines Barbiturates eingespritzt, das in niedrigen Dosen auch als Anästhetikum verwendet wird und es besteht aller Grund zu der Annahme, dass sie auf ähnliche Weise einschläft, als hätte sie eine Narkose bekommen. Das Mittel kann intravenös in eines der beiden Vorderbeine gespritzt werden, an dem man vorher eine kleine Stelle kahlgeschoren hat; die Katze wird dabei von einer Helferin festgehalten. Manche alte Katzen sind so dünn, dass man ihre inneren Organe fühlen kann und die Injektion direkt z. B. in die Niere geben kann. In beiden Fällen hat die Katze nicht mehr zu leiden als einen kleinen Nadelstich und die Wirkung der Spritze tritt sehr schnell ein. Je nach Tierarzt werden auch mehrere Injektionen verabreicht: erst ein starkes Narkosemittel intravenös und dann noch mal in hoher Überdosis in die Vene oder direkt ins Herz.

Das Bewusstsein schwindet meist sofort und auch das Herz hört bald auf zu schlagen. Oft tut die Katze dann noch ein, zwei schnappende Atemzüge; vielleicht bemerken Sie auch noch ein Muskelzucken oder es kommt zur Entleerung von Blase und Darm. All das hat nichts zu bedeuten und besagt nicht, dass die Katze noch lebt; es sind reine Reflexe. Wenn sie tot ist, sind ihre Pupillen stark erweitet und sie reagiert nicht mehr auf eine Berührung der Augenoberfläche. Bei sehr unruhigen Tieren kann es nötig sein, zunächst ein Beruhigungsmittel zu spritzen und die endgültige Injektion erst vorzunehmen, wenn dies gewirkt hat.

Der Natur ihren Lauf lassen?

Die Entscheidung für eine Einschläferung ist schwer zu treffen und viele Katzenhalter werden nachträglich von Zweifeln geplagt, ob ihre Entscheidung richtig war oder nicht. Ein natürlicher Tod, ein friedliches Verlöschen im Schlaf, erscheint dann als die einfachere Alternative. Doch leider ist das Ende nicht immer so. Katzen quälen sich oft sehr in ihren letzten Stunden, sie erbrechen, ringen nach Atem oder werden von Krämpfen geschüttelt. Wenn zweifelsfrei feststeht, dass Ihre Katze keine Freude mehr am Leben hat und die tierärztliche Kunst am Ende ist, ist die Entscheidung, sie einzuschläfern und ihr Leiden zu ersparen, die humanste Lösung.
 

Den Verlust überwinden
Den Verlust einer geliebten Katze zu überwinden, dauert Wochen und Monate, manchmal auch Jahre. Der Journalist Neil Lyndon schrieb in „The Times“:

Das Schlimme an unseren Haustieren ist ja nicht, dass sie uns zum Narren machen, solange sie leben, sondern dass wir am Boden zerstört sind, wenn sie sterben. Katzen sterben in Würde, aber ihre Besitzer geraten völlig aus der Fasson. Und das wird nicht etwa mit den Jahren besser. Als ich ein Kind war, hat mich der Tod unserer Hunde nicht mehr mitgenommen als der Tod einer Katze, den ich mit Vierzig erlebte: Die Lieblingskatze meiner Frau wurde vor unserem Haus überfahren und wir waren drei Tage lang in Trauer.

Für viele Menschen geht mit dem Tod ihres Haustieres ein Kapitel ihres Lebens zu Ende und Erinnerungen an frühere schmerzliche Verluste nahestehender Menschen oder geliebter Tiere werden wach. Manche sind tatsächlich nicht in der Lage, zur Arbeit zu gehen – was sicher von Arbeitgebern nicht gern gesehen wird, zumal wenn diese selbst eine solche Erfahrung nicht gemacht haben. Und manche suchen ihren Hausarzt auf, weil sie depressiv werden und vielleicht auch niemanden haben, mit dem sie über ihren Kummer sprechen können.

Jeder empfindet seinen Gram als einzigartig und ist überzeugt, dass niemand ihn wirklich verstehen könne. Doch in Wirklichkeit gibt es verschiedene Stadien des Schmerzes und der Trauer, die von allen durchgemacht werden, wenn auch nicht in der gleichen Intensität oder Reihenfolge. Mitunter überlagern sich diese fünf Stadien der Trauerarbeit; oder man kommt über eines von ihnen einfach nicht hinaus und fällt in ein bereits überwunden geglaubtes zurück. Sie alle zu bewältigen, kann eine lange Zeitspanne in Anspruch nehmen.

Es einfach nicht glauben wollen

Selbst wenn der Tod nicht überraschend kam, kann er doch Erschütterung und Ungläubigkeit mit sich bringen. Wir kennen das von der Diagnose einer tödlichen Krankheit: Man glaubt einen Alptraum zu haben und möchte aufwachen und sehen, dass alles gar nicht wahr ist. Sich mit dem Geschehenen abzufinden, ist bei einem plötzlichen, unvermuteten Tod besonders schwer – man meint, die Katze müsse jeden Moment durch die Katzeklappe hereinkommen und ihre Mahlzeit verlangen.

Manche Leute holen, wenn ihr Tierarzt ihnen keine Hoffnung mehr machen kann, das Urteil eines weiteren Fachmanns ein in der Hoffnung, er würde zu einer anderen Diagnose gelangen. Viele von uns können ihre Tränen nicht zurückhalten und oft genügen nichtige Anlässe, die vielleicht gar nichts mit unserer Katze zu tun haben, uns aus der Fassung zu bringen. Die Psychologen sagen uns, dass es besser ist, über den Tod zu sprechen und zu weinen, als unsere Gefühle in uns zu begraben. Wickeln Sie Ihre tote Katze, wenn Sie sie noch daheim haben, in ihre Decke, setzten Sie sich nieder und halten Sie sie eine Weile auf dem Schoß, bis sie wirklich fassen können, was geschehen ist. Es mag sein, dass Sie die Worte „tot“ oder „gestorben“ nicht über die Lippen bringen, weil Sie noch nicht akzeptieren können, dass Ihre Katze Sie verlassen hat. Die Zeit wird Ihren Schmerz lindern.

Zorn und Schuldgefühle

Wenn Sie den ersten Schock überwunden haben, steigt vielleicht Zorn in Ihnen auf. Dieser Zorn kann dem Tierarzt gelten, weil Sie finden, er habe nicht genug für Ihr geliebtes Tier getan (obwohl Sie wissen, dass nichts mehr getan werden konnte) oder sich gegen Sie selbst richten, weil Sie die Gefahr nicht eher erkannt haben (obwohl es keinerlei Anzeichen für eine Krankheit gab). Sogar auf Ihre Katze können Sie wütend sein, weil sie gestorben ist und auf andere Tiere, weil die noch leben (obwohl Sie niemand anderem einen solchen Verlust wünschen, wie Sie ihn gerade erlitten haben. Sie sehen, Wut hat nicht viel mit Logik zu tun; man darf sie deshalb auch auf niemanden persönlich beziehen, sondern muss sie als Reaktion auf die Situation ansehen.

Wenn Ihr Tier durch einen Unfall ums Leben gekommen ist, werden Sie starke Schuldgefühle bekommen. Die Schuld ist ein Ausdruck des Wünschens, die Ereignisse ungeschehen zu machen – wir wünschen, wir könnten, wie Supermann, die Zeit zurückdrehen und alles noch einmal erleben, damit es einen anderen Ausgang nähme. Sie vergegenwärtigen sich, wann Sie Ihre Katze zum letzten Mal sahen, was Sie gerade taten, als der Unfall geschah, wie Sie ihn hätten verhindern können. Sie vergessen, das man stets und ständig auf Unfälle gefasst sein müsste und seine Katze am besten gleich in einen rundum gepolsterten Raum einschließen müsste, damit ja nichts passiert.

Mit dem Schicksal handeln

Wenn die Katze schwer krank ist und der Tierarzt keine Möglichkeit einer Heilung mehr sieht, versuchen wir es vielleicht noch mit einem Handel. Wir wenden uns an die höheren Mächte und bitten Gott, das Tier am Leben zu lassen; dafür versprechen wir etwas zu tun, was uns sehr schwer fällt oder was und eine Menge Geld kostet. Manche Leute führen auch noch kostspielige Behandlungen weiter, obwohl ihnen klar ist, dass das nichts hilft.

Tiefe Trauer

Trauer äußert sich oft in tiefer Niedergeschlagenheit, es ist als läge uns ein schweres Gewicht auf der Brust. Manchmal sind wir abgelenkt und vergessen den Tod unserer Katze für kurze Zeit, doch plötzlich ist dieses dumpfe, bedrückende Gefühl wieder da. Wir spüren es physisch.

Wie lange diese Niedergeschlagenheit anhält, hängt davon ab, wie end unsere Bindung an das Tier war und wie lange es mit uns zusammengelebt hat. Man geht davon aus, dass sie einige Stunden nach dem Tod des Tieres einsetzt und nach etwa zwei Wochen ihren Höhepunkt erreicht. Es ist ja verständlich, dass eine Katze, die lange Jahre um uns war, eine große Lücke hinterlässt, wenn sie nicht mehr da ist.

Eine große Hilfe ist es, mit jemandem sprechen zu können, der uns versteht, vielleicht weil er selbst schon eine Katze verloren hat und sich jemandem anvertrauen zu können, der weiß, wie uns zumute ist. Menschen die keine Haustiere haben, verletzen uns leicht durch Worte, die tröstlich gemeint sind: „ Es war ja nur ein Tier, kein Mensch. Das wird schon wieder!“ Sie wissen nichts von unseren Gefühlen, die genauso tief gehen und manchmal tiefer, als hätten wir nicht „nur“ ein Tier, sondern einen Menschen verloren.

Die Zeit danach

Nach einer ganzen Weile – es gibt keine Regel, wie lange sie dauert – haben wir die Stadien des Schocks, des Zorns, der Schuldgefühle und der tiefen Niedergeschlagenheit hinter und gelassen. Zeit heilt Wunden, so sagt das Sprichwort, auch wenn man das in den Tagen und Wochen nach dem Tod der Katze nicht glauben kann. Allmählich können wir uns wieder zutrauen, die Photos unserer Katze anzuschauen, ihr Halsband oder ihr Spielzeug in die Hand zu nehmen und ihren Namen auszusprechen, ohne dass die dumpfe Qual der Trauer uns wieder erfasst. Und langsam können wir auch überlegen, wie es wäre, wieder eine Katze zu haben und in Ruhe die Pros und Contras abwägen. Wir müssen uns aber klarmachen, dass wir die neue Katze als eigene Persönlichkeit sehen müssen; wir dürfen sie nicht als Ersatz für die vorherige betrachten.
 


Die letze Ruhestätte

Zum Schmerz über den Verlust der Katze kommt meist noch das Problem: Wo findet man für den guten alten Freund, den langjährigen treuen Gefährten eine würdige Ruhestätte ? Denn wer seinen toten Vierbeiner im Wald, am Wegesrand oder sonst irgendwo auf öffentlichem Grund bestattet, macht sich strafbar. Außerdem muss eine mindestens 50 cm starke Erdschicht den Katzenkörper bedecken, und die Katze darf nicht an einer ansteckenden Krankheit verstorben sein. (Gemeinden können übrigens weitere Einschränkungen erlassen.)

Tote Katzen, die nach der Einschläferung beim Tierarzt verbleiben, müssen der Tierkörperverwertung übergeben werden, so will es der Gesetzgeber. Für die meisten Katzenhalter kommt dies jedoch nicht in Frage.

In dieser schwierigen Situation bieten Tierfriedhöfe und Tierkrematorien ihre Dienste an. Nachfolgend haben wir für Sie hier auf unserer Homepage eine Übersicht der Tierfriedhöfe in Deutschland sowie die Links zu drei Tierkrematorien in Deutschland aufgeführt.

Tierkrematorien

Ebenso wie sich immer mehr Menschen, sei es aus Platzgründen oder aus anderen Erwägungen, für eine Feuerbestattung entscheiden, werden auch Haustiere zunehmend eingeäschert. Sammelverbrennung sind das Mittel der Wahl, wenn man sein Tier nach dem Einschläfern beim Tierarzt zurücklässt, doch auch eine Einzelverbrennung ist möglich. Sie ist zwar teurer, aber für viele ist es ein Trost, die Asche des geliebten Tieres beisetzen zu können. Fragen sie beim jeweiligen Unternehmen an, wie der Ablauf der Verbrennung im einzelnen ist und ob Sie, wenn sie wollen, Ihr Tier selbst hinbringen, bei der Verbrennung anwesend sein können.
Keine amtlichen Verbote und Einschränkungen bestehen, wenn die Katze verbrannt wird.

Zu den Leistungen eine Tierkrematoriums gehören unter anderem das Abholen des Tieres, eine Einzel- oder Sammelverbrennung und ein Feuerbestattungs-Zertifikat.  Eine Sammeleinäscherung kostet für eine Katze zwischen 55 € und 75 €. Die Einzelverbrennung einer Katze kommt auf rund 100 € – 120 €. Hier bei müssen Sie die Kosten der Urne noch dazurechnen, dieser variiert je nach Größe und Art der Urne. Die Kosten liegen hier zwischen 45 € und 250 €.

Bestattung auf dem Tierfriedhof

Katzenfreunde, die keinen Garten besitzen, können ihr Tier auf einem Tierfriedhof beerdigen. Abgesehen von der ruhigen Atmosphäre, die ein Friedhof vermittelt und die von vielen geschätzt wird, gewährleistet er eine Ruhestätte auf Dauer, was im Hinblick auf Umzüge von großem Vorteil ist.

Ihr Tierarzt wird Ihnen sagen können, ob sich in Ihrer Nähe ein Tierfriedhof befindet oder aber Sie suchen sich einen nahe liegenden in der unten aufgeführten Liste. Sie können eine Besichtigung vornehmen, um festzustellen, ob Ihnen die Lage und die Anlage gefallen und Kontakt mit den Betreibern aufnehmen, die im Allgemeinen den Transport, die Vorbereitung des Grabes und alles Weitere übernehmen, etwa die Vermittlung eines Grabsteins. Einige Dinge sollten sie klären, bevor Sie sich für eine Beerdigung auf dem Tierfriedhof entscheiden:
- Fragen Sie nach den Kosten. Tierfriedhöfe sind nicht billig.
- Erkundigen Sie sich, ob außerhalb den Kosten für die Grabpflege weitere jährliche Gebühren anfallen.
- Klären Sie, ob der Friedhof auf so genannten geweihten Grund angelegt ist, falls nicht, besteht die Gefahr, dass die Friedhofsgesellschaft ihr Geschäft aufgibt und das Gelände anderweitig genutzt wird.
- Werden die Gräber auf Dauer vergeben oder nach einem gewissen Zeitraum aufgelassen und neu verwertet.
Die meisten Tierfriedhöfe bieten auch die Möglichkeit einer anonymen Grabstätte, sozusagen unter grünem Rasen, das gibt den Menschen Gelegenheit, Ihre Katze zu beerdigen, die den Aufwand eines geschmückten Grabes nicht möchten. Da hat die Katze eine friedliche Ruhestätte, auch ohne das der Mensch sich um das Grab kümmern muss. Oft ist es ja auch gerade älteren Menschen gar nicht immer möglich, regelmäßig zu dem Tierfriedhof zu gelangen.
Zu dem Service der Friedhöfe gehört meistens außer der Erdbestattung auch eine Beratung und Betreuung, ein 24-Stunden-Telefonnotdienst, die Abholung der Katze und auch die Überführung in ein Tierkrematorium.

Die Preise für Särge sind abhängig vom Material. So kostet zum Beispiel ein passender Holzsarg für die Katze ca. 150 €; ein Sarg aus stabilem Karton zwischen 70 € und 100 €. Viele Unternehmen bietet außerdem Grabmale, -platten und -zubehör an. Die letzte Ruhestätte kostet inklusive Bestattung und einer Liegezeit von fünf Jahren zwischen 360 und 490 €.


Virtuelle Tierfriedhöfe

Inzwischen können Sie als Katzenbesitzer Ihrem Weggefährten auch eine Stätte des Gedenkens im Internet einrichten. Dort erinnert dann ein virtuelles Grab an die verstorbene Katze. Sie haben dort die Gelegenheit, einen Nachruf zu verfassen, ein Bild des verstorbenen Lieblings einzustellen und regelmäßig die "Blumen zu erneuern".


Das Land am Rande der Zeit von Mike d' Champicnac

Es lebte ein Herr mit seiner Katze in der großen Stadt. Dort arbeitete er auch und war zufrieden. Wie er aber eines Tages von der Arbeit nach Hause ging, hörte er aus einem Gebüsch am Weg ein leises, jämmerliches schreien. Als er nachsah, was das denn wäre, fand er ein ganz junges Kätzchen, mit zersaustem Fell und ganz schwach, das hatten böse Menschen einfach ausgesetzt.


Den Herrn dauerte das kleine Katerchen und so nahm er es mit. Da das Kleine sehr krank aussah, gedachte er, es in die Tierklinik zu bringen. So hielt er also das kleine Katerchen in seiner Hand und machte sich auf den Weg in die Tierklinik. Und er hielt es in seinen Händen warm auf dem Weg. Aber der Weg war weit und das winzige Katzenbaby wurde immer schwächer und fing an zu röcheln. Und wie er den halben Weg gegangen war sah es ihn noch einmal an und starb in seinen Händen. Da war der Herr sehr traurig. Und er nahm das tote Katerchen mit nach Hause, denn er wollte es würdig beerdigen.

Wie er nach Hause kam maunzte seine Katze jämmerlich und schnüffelt an dem toten Katerchen. Der Herr nahm Eisenblech und baute einen Sarg daraus, schlug ihn mit Samt aus und legte das Katerchen hinein. Dann versiegelte er den Sarg, damit kein Ungeziefer hinein könne, als er nun gehen wollte um es zu beerdigen, schrie seine Katze und wollte mitgehen. So gingen sie miteinander zum Fluss und die Katze wich auf dem ganzen Weg nicht von seiner Seite.

Am Fluss grub der Herr ein tiefes Grab und legte den Blechsarg hinein. Lange saßen der Herr und seine Katze noch an dieser Stelle und der Herr weinte bitterlich. Jeden Tag ging der Herr und seine Katze an die Stelle und sie gedachten des Katerchens.

So verging die Zeit und der Sommer wich dem Herbst. Die Tage wurden kürzer und kälter und die Stürme des Herbstes kamen. Eines Tages kam ein großer Sturm und der Fluss brachte Steine und Geröll aus den Bergen und trat über die Ufer. Das Wasser schwemmte das Ufer weg und das Grab des Katerchens wurde aufgerissen und der Blechsarg ins Wasser getrieben.

Der Fluss trug den Blechsarg und das Katerchen fort. Der Sarg aber trieb immer weiter im Wasser, vom Fluss in den Grossen Fluss, der ins Meer fließt. Viele Leute sahen den Sarg, aber sie hielten ihn für ein Stück Treibholz. So trieb der Sarg immer weiter bis in ein fremdes Land und von dort ins Meer. Im Meer trieb der Sarg hierhin und dorthin, aber niemals an Land. Viele Tage vergingen und der Sarg trieb immer noch auf dem Meer, denn der Herr hatte ihn gut versiegelt. Aber das Salz des Meeres nagte an dem Blech und bald würde es aufbrechen.

Eines Tages zogen Wolken auf und ein schlimmer Sturm zog über das Meer. Der Blechsarg wurde hin und her gerissen und der Sturm tobte viele Tage. Und eben, als der Sturm nachließ, geschah es, dass der Sarg gegen die Felsen eines Landes geworfen wurde, aufplatzte und heraus kroch, als ob es nie tot gewesen wäre, das Katerchen. Mühsam nur schleppte es sich über die Felsen, aber es schien, dass es immer stärker wurde, je weiter es sich vom Wasser entfernte. Und als es oben auf der Klippe angekommen war, war es stark und gesund wie jede Katze.

Da schaute es sich um, wo es denn wäre und es sah ein wunderbares Land, voll Sonne und grünen Wiesen. Da waren andere Katzen, die spielten auf den Wiesen, und auch Hunde waren da und viele andere Tiere. Das Katerchen wunderte sich sehr, denn niemand tat einem anderen ein Leid. Wie es aber so stand und schaute, da hörte es eine Stimme, die freundlich sagte: „Du kommst spät. Wir haben schon nach dir Ausschau gehalten.“

Es drehte sich nach der Stimme um und da stand ein großer Kater, der es freundlich anschaute. „Komm, ich zeig dir unsere Welt.“ sagte er und lief den Hügel hinab. Das kleine Katerchen kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. „Wo bin ich?“ fragte das Katerchen. „Dies ist das Land am Rande der Zeit, wo alle Tiere auf ihren Menschen warten. Dann gehen sie zusammen über die Regenbogenbrücke.“ „Was ist das, die Regenbogenbrücke?“ „Du wirst es sehen.“ sagte der Kater „Aber ich habe keinen Menschen.“ sagte das Katerchen. „Doch, einen musst du haben, sonst wärst du nicht hier,“ Darauf antwortete das Katerchen nichts und sie gingen zusammen zu den anderen Tieren.

Das Land am Rande der Zeit war ein wundervolles Land. Es war nie zu heiß oder zu kalt und wenn einmal Regen fiel, dann fiel er sanft. Es gab genug zu essen, und keines der Tiere litt Hunger oder Durst oder wurde krank. Der Kater machte das Kleine mit den anderen Tieren bekannt und sie spielten zusammen den ganzen Tag. Nach einiger Zeit war das Katerchen mit allen bekannt und der Kater kam immer seltener um ihm etwas zu zeigen. Als er ihm alles gezeigt hatte, kam er nicht mehr, denn er musste diejenigen begrüßen, die neu ankamen.

So vergingen viele Tage, aber es wurde ihm nie langweilig. Nur von Zeit zu Zeit wurde eines der Tiere unruhig. Dann wanderte es hin und her, als ob es etwas suche. Über kurz oder lang führte ihn sein Weg auf die Klippe und ans Meer. Dort saß es dann ganz ruhig, als warte es auf etwas. Nach einiger Zeit kam es wieder und bei ihm war ein Mensch. Der grüsste die anderen Tiere und ging dann mit seinem Tier weiter und beide wurden nie wieder gesehen. Aber die Tiere sagten, dass sie zusammen über die Regenbogenbrücke gegangen wären.

Dem Katerchen war das alles fremd und es verbrachte einen Tag wie den anderen in diesem zeitlosen Land. In der Menschenwelt mögen viele Jahre vergangen sein, aber eines Morgens, nach vielen ungezählten freudigen Tagen, wurde es von einer seltsamen Unruhe gepackt. Es wusste nicht was es war und es schnupperte hierhin und dorthin, aber da war nichts, was es interessiert hätte.

Wie es gerade unter ein Gebüsch schlich, hörte es eine Stimme, die sagte: „Da bist du also. Komm mit, es ist wichtig.“ Da stand eine uralte Katze mit rot-weiss gestreiftem Fell. Aus einem Grund, den das Katerchen nicht verstand, kam es ihm so vor, als würde es die Katze schon sehr lange kennen. Aber es sagte: „Dich hab ich noch nie gesehen, wer bist du?“ „Wer ich bin? Ach ja, du kannst mich ja nicht kennen. Aber ich kenne dich schon lange. Nun, ich warte auf meinen Menschen, der auch dein Mensch ist.“ „Ich habe keinen Menschen und ich wüsste auch nicht, wer das sein sollte.“

Die alte Katze antwortete darauf nichts, sondern schlenderte langsam in Richtung der Klippen. Dann sagte sie: „Ich bin alt, sehr alt. Meine Lebenspanne dauerte nach der Zahl meiner Jahre weit über das Maß einer Katze hinaus. Und es gibt einen Grund, warum ich jetzt erst hierher gekommen bin und wir uns treffen. Aber diese Geschichte wird ein andermal erzählt werden, jetzt ist nicht die Zeit zum Geschichtenerzählen.“

Langsam kletterten sie die Klippe hoch. Und wie sie hinabschauten, saß da ein uralter Mensch auf einem Felsen und schaute aufs Meere hinaus. Die alte Katze maunzte laut und rannte auf den Menschen zu. Und sie sprang an ihm hoch und schmiegte sich an ihn und schnurrte. Jetzt erkannte das Katerchen den Menschen: Es war der Herr, der sie unter dem Gebüsch hervorgeholt hatte, als sie so krank war. Es erinnerte sich an sein Gesicht und an seine Hände, aber sonst wusste es nichts, alle Erinnerung war dunkel. Aber nun, da es den Herrn sah, wusste es, dass dies sein Mensch war. Und der Herr nahm es in seine Hände und streichelte es und die alte Katze leckte ihm das Fell. Und zusammen gingen sie die Klippe hinauf und in das Land am Rande der Zeit. 

Sie begrüßten alle Tiere freundlich und dann wanderten sie weiter durch das Land, bis sie an die Waldigen Hügel kamen. Da stand einer am Waldrand, der sagte nichts und nickte ihnen zu. Sein Gesicht konnten sie nicht sehen, es war wie von einem hellen Leuchten verborgen. Dann hob er die Hand und zeigte in eine Richtung im Wald. Und der Herr und die beiden Katzen wussten, dass dies der Weg war, den sie gehen sollten. Da machten sie sich auf in die Richtung in die der Leuchtende gezeigt hatte.

Wie lange sie gegangen waren wussten sie nicht, aber mit einem mal standen sie wieder am Meer. Nur waren diesmal keine Klippen da, sondern ein feiner Sandstrand. Das Meer glänzte ruhig im Sonnenlicht und in einiger Entfernung war eine Brücke zu sehen, die in den Himmel ging. Diese Brücke war schöner als alle, die je von Menschenhänden gebaut worden war und sie schimmerte in allen Farben. Und die drei Wanderer wussten, ohne dass es ihnen jemand gesagt hätte, dass dies die Regenbogenbrücke war. Und wie sie auf die Brücke zugingen, schien es ihnen, dass sie die ganze Zeit nur darauf gewartet hätten, diesen Schritt zu tun.

So gingen der Herr, die Katze und das Katerchen auf und über die Regenbogenbrücke in den Himmel hinein und nie wieder wurden sie gesehen.

Seniorkatzen

Wenn Katzen älter werden

Es geschieht meist unbemerkt. Aus dem wild spielenden Kätzchen ist eine erwachsene Katze geworden, aber viele weitere Jahre ziehen ins Land, ohne dass wir große Veränderungen an unserer Katze wahrnehmen. Und "plötzlich" feiern wir den 10. Geburtstag unseres Stubentigers. Ist sie jetzt alt?


Altern ist ein langsamer aber natürlicher Prozess. Genau wie bei uns Menschen beginnt dieser Prozess bei manchen Katzen früher und bei anderen später.

In der Veterinärmedizin werden Katzen bereits mit ca. 8 Jahren als alt bezeichnet. Geriatrische Profile, also ein Altersblutbild, werden beim Tierarzt gemacht und die Futtermittelindustrie bietet spezielles Futter für Senioren (ab dem 8. Lebensjahr) an.

Dabei entspricht dieses Alter gerade einmal einem Menschen mit Mitte 40. Tatsächlich werden Katzen durchschnittlich zwischen 15-17 Jahre alt. Die Methusalems unter den Katzen werden sogar bis zu 25 Jahre alt.



Ab wann spricht man von Seniorkatzen?


Katzen werden schnell erwachsen, lassen sich mit dem „Alt- werden“ dafür viel Zeit. Es gibt einige Anzeichen, die darauf deuten, dass Ihre Katze jetzt zum Senioren wird. Viele Katzen werden ab einem gewissen Punkt einfach weniger, ein Phänomen, dass man auch von uns Menschen kennt. Aufgrund der geringeren Bewegung und Futtermengen wird die Muskelmasse weniger, die Hüftknochen treten stärker hervor, sie wirkt kleiner und zerbrechlicher.


Veränderungen und Erkrankungen mit zu nehmenden Alter


Wenn Katzen älter werden, verändern sich ihre Bedürfnisse und ihr Verhalten. In der nachfolgenden Liste finden Sie die wichtigsten Punkte, die eintreten können, aber nicht müssen:

Schlafen: Das Ruhebedürfnis nimmt mit zu nehmenden Alter zu. Die Katzen bevorzugen meist weiche und warme Plätzchen, gerne auf einer etwas erhöhten Position, von der aus sie alles im Blick haben.

Zugluft: Alte Katzen sind in Bezug auf Zugluft wesentlich empfindlicher, gerade bei Fensterplätzen sollen wir ein Auge darauf haben.

Schmusen: Viele ältere Katzen werden immer verschmuster, suchen noch mehr als vorher die Nähe ihres Menschen. Sie brauchen die liebevolle Bestätigung, dass sie nach wie vor geschätzt werden.

Spielen: Katzen spielen bis ins hohe Alter, wenn sie dem entsprechend gefordert werden. Ihr Spielen ist zwar weniger intensiv als wie bei einer Jungkatze, aber sie brauchen die Bewegung und die Abwechslung, damit sie sich nicht langweilen und resignieren. Unsere Aufgabe ist es, heraus zu finden, welche Spiele sie inzwischen bevorzugen. Wenn Angeln und Co nicht mehr der Hit sind, bieten Katzenfummelbretter und andere Denkspiele eine Alternative. 

Tüddeligkeit und Sturheit: Auch Katzen können eine gewisse Alterssenilität kriegen, sie kann sich zum Beispiel in einer allgemeinen Verwirrtheit in manchen Situationen zeigen. Und so wie alte Menschen oftmals sturer und weniger flexibel werden, so werden es auch unsere Katzen. In beiden Fällen ist ein liebevolles Auseinandersetzen und Beschäftigen mit der Katze der beste Weg. Die täglichen Rituale die wir mit unseren Katzen haben, werden für eine ältere Katze noch viel wichtiger. Auf sie überfordernde Veränderungen kann sie mit Angst oder Aggression reagieren.

Essverhalten: Vielen Seniorkatzen muss man das Essen hinterher tragen und sie oftmals vom Napfinhalt überzeugen oder mehrere Dosen aufmachen. Wenn Ihre Katze etwas schlechter essen sollte, bieten Sie ihr mehrmals am Tag den Napf an, egal wo sie gerade liegt.

Ernährung: Der Stoffwechsel und die Hormonproduktion einer Katze im Alter verändern sich, sie werden langsamer und das Muskel-Fettverhältnis verschiebt sich. Ihr Energiebedarf – Kalorien – senkt sich, dagegen steigt der Bedarf nach hochwertigen Proteinen (tierischem Eiweiß) und Vitaminen. 

Futternapf: Manche Katzen werden im Alter etwas "steifer", unbeweglicher, andere leiden unter einem übersäuerten Magen. Ein erhöhter Napf - zum Beispiel ein dickes Buch drunter stellen - biete dafür schnelle Hilfe.


Trinken: Ältere Katzen sollten mehr trinken, dass hilft ihnen die Stoffwechselprodukte leichter auszuscheiden. 

Ältere Katzen können unter Verstopfung leiden, auch hier hilft viel Trinken schon weiter. Im schlimmsten Falle muss der Tierarzt oder ein Tierheilpraktiker bei Verstopfungen helfen.




Geruchssinn: Wie bei uns Menschen lassen viele Sinne auch bei den Katzen nach. Der Geruchsinn ist ein wichtiges Kommunikationsmittel von Katzen, so essen sie zum Beispiel auch nichts, was sie nicht riechen können. Deswegen ist Seniorfutter auch meist geruchsintensiver.

Sehkraft: Mit zu nehmenden Alter kann die Sehkraft einer Katze nachlassen, Katzen können auch grauen oder grünen Star kriegen. Falls Ihre Katze davon betroffen ist, ist es ratsam ihre Umgebung nicht großartig zu verändern. Manche Katzen freuen sich, wenn Nachts ein kleines Licht wie zum Beispiel einer Salzkristalleuchte für sie brennt, man kann beobachten, wie sie die Nähe zum Licht suchen.


Hörkraft: Viele ältere Katzen hören schlechter, manche werden gar taub. Ein mögliches Indiz hierfür ist ein lauteres Rufen Ihrer Katze, da sie sich selbst geringer oder gar nicht mehr hört.

Sprungkraft: Arthrose und Rheuma können auch bei Katzen auftreten, genauso wie ein normales Nachlassen der Sprungkraft. Sehr hilfreich sind jetzt kleine Kratzbäume oder Möbel, die Ihrer Katze den Aufstieg auf die Heizung, die Balkonbrüstung oder andere erhöhte Lieblingsplätze erleichtern.

Gelenkigkeit: Die Beweglichkeit wird wie bei uns Menschen auch geringer. Manchmal werden gar die Katzenkloumrandungen zu hoch. Ein kleiner Fußschemel vor dem Klo oder ein etwas eingeschnittener Rand bieten hier Hilfe.

Unsauberkeit: Viele verschiedene Faktoren können bei einer Katze im Alter zur Unsauberkeit führen, Sei es, dass sie in ihrer Verwirrtheit das Klo nicht findet, es nicht schnell genug erreicht hat, sie dachte sie sei auf dem Klo oder sie nicht hineinkam, es kann immer wieder mal passieren. Bitte beseitigen sie kommentarlos das kleine Malheur, sie kann wirklich nichts dafür und meint es in keinster Weise persönlich. Eventuell müssen Sie für eine gewisse Zeit einfach den Teppich wegräumen oder mehrere niedrige Klos aufstellen.

Fell- und Körperpflege: Einhergehend mit der geringeren Gelenkigkeit kommt die Katze beim Putzen nicht mehr überall hin. Mit einem feuchten – nicht nassen! – Waschlappen können wir sie dabei unterstützen.

Haut und Fell: Viele Katzen bekommen im Alter eine trockene Haut und oder ein struppiges oder schuppiges Fell. Oftmals zeigt das einen Mangel an bestimmten Vitaminen oder Spurenelementen an, es gibt viele natürliche Nahrungsergänzungsmittel und Produkte, mit denen Sie ihr – am Besten in Absprache mit Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker – helfen können.

Zähne und Zahnfleisch: Zahnstein und Zahnfleischentzündungen sind eine häufige Erkrankung im Alter. Am Besten ist ein regelmäßiger Kontrollblick ins Mäulchen, denn wenn sie davon betroffen sind sollte schnell Abhilfe beim Tierarzt geschaffen werden. Zum einen lassen Schmerzen im Mund Katzen weniger oder gar nicht fressen, zum anderen können längere Entzündungen im Maul zu weiteren Krankheiten wie der chronischen Niereninsuffizienz führen.

Nierenfunktion: An der chronischen Niereninsuffizienz erkranken rund ein Drittel aller Katzen im Alter. 

Herzfunktion: Katzen können im Laufe des Älterwerdens Herzerkrankungen bekommen:

Blutzucker: Nicht wenige Katzen bekommen im Alter einen erhöhten Blutzucker, manche brauchen sogar eine tägliche Insulinspritze.

Fettleibigkeit: Manche Katzen neigen aufgrund zu weniger Bewegung und eventuell auch falschem Essverhalten zur Fettleibigkeit im Alter. Da dies die Gelenke und den Stoffwechsel mehr belastet ist ein langsames Abnehmen in Begleitung eines Tierarztes oder Tierheilpraktikers ratsam.

Schilddrüsenfehlfunktion: Eine Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) ist bei Katzen über 10 Jahren die häufigste hormonelle Störung, sehr typisch ist ein Gewichtsverlust trotz erhöhter Futteraufnahme.

Tumorerkrankungen: Falls Ihnen beim Schmusen ein Knubbel oder Knoten auffällt, lassen Sie ihn bitte tierärztlich untersuchen. Bei Katzen steigt die Neigung an Tumorerkrankungen mit dem Alter. Die häufigste Form ist das maligne Lymphom:




Das Leben mit einer alten Katze


Wenn eine oder mehrere der oben beschriebenen Veränderungen oder Erkrankungen bei Ihrer Katze eingetroffen sind, wenn sie anfängt abzubauen, dann hat ihre letzte Lebensphase begonnen. Ihre Katze braucht Sie, Ihre Gelassenheit und Ihre Liebe genauso sehr, wie sie sie als kleines Kitten brauchte. Natürlich kann es Sie stressen, wenn sie mal wieder nicht ins Klo gepinkelt hat oder wenn sie Sie mehrmals täglich lauthals anmiauzt, weil sie etwas will. Aber es ist auch eine sehr innige Zeit, wenn Sie sich darauf einlassen, wenn Sie zulassen, dass jetzt ihre Lebenszeit sich langsam oder auch schnell dem Ende nähert. Bei den meisten Katzen wird im Alter das Schmusebedürfnis, die Sehnsucht nach Ihrer Zärtlichkeit größer, sie braucht Ihre Nähe und Zuwendung um in Würde zu altern und sich zu verabschieden.

Beobachten Sie sie im Hinblick auf oben beschriebene Erkrankungen oder Beschwerden und lesen Sie ihr jeden Wunsch von den Augen ab.


Ihr Lohn liegt in der Zufriedenheit Ihrer alten Katze, in ihrem lauten Schnurren wenn sie in Ihrem Arm liegt, der gerade wieder einmal einschläft, weil Sie sich wegen ihr nicht bewegen können und wollen.

Samstag, 5. Oktober 2013

Gesunde Katzenleckerchen....

...man steht vor einem Riesigen Angebot- doch auch vor der Frage, was sind die richtigen Leckerli für ein kleinen Tiger? Ganz sicher nicht die Whiskas-Knuspertaschen, dass sei schonmal vorneweg gesagt.

Wichtig ist auch bei den Leckerli darauf zu achten, dass diese Getreidefrei, Zuckerfrei und so natürlich wie möglich sein sollten.

Man kann auch "Frischfleisch", also Rohes, als Leckerli verfüttern. Manchmal fällt ein Stück Pute ab oder etwas vom Rinderhack...Hierbei ist darauf zu achten, dass man kein Rohes Schwein (und Wildschwein) geben sollte und Knochenhaltiges für Barf-Ungeschulte bzw. empfindliche Katzen nix ist. Außerdem, dürfen Knochen die dem Tier verfüttert werden nie gekocht/ gegart oder gebraten sein, schon ein kleinwenig augewärmt und sie werden spröde und der Verdauungstrakt könnte verletzt werden.

Als Leckerli können auch ganze Futtertiere genutzt werden (auch hier wieder- nur von erfahrenen Katzen!).

Als "Trink-Leckerli" eignet sich selber gezogene Hühnerbrühe ganz gut.

Man kann außerdem auch Trockenfleisch selbst herstellen: entweder mit einem Dörrautomat oder im Ofen getrocknet. Hier ein Rezept dazu: Katzenleckerli selber gemacht

Nun mal die verschiedenen "Kategorien" für Leckerli-Arten, welche man im Handel erhält:
--- die mit * gekennzeichneten Namen sind Links, so könnt ihr direkt vergleichen ;-)

Trockenfutter

(Hierzu zählen alle guten und hochwertigen, also getreide- und zuckerfreie, mit hohen Fleischanteil)
* Granata- Pet
* Acana
* Orijen
* Applaws

Trockenfleisch
* Dokas Fressnapf
* Dokas Sandras
* Dokas Zooplus
* Animonda
* Perrito
* Let`s Bite!
* Visvit 

Trockenfisch
* Isländischer Trockenfisch
* Trockenfischbällchen
* Dokas
* Cat Caviar
* Fischvariationen
* Trockenfisch

Gefriergetrocknetes

* Cosma
* thrive
* Planet Pet

Fleischstangen
* Miamor
* Almo Nature
* Katzenspaghetti

Für Kaufaule:
* Katzenleberwurst
* Christopherus
* Miamor


Katzenleckerli selber gemacht

****Kleine Rezeptesammlung****

____________________________________________________

"Schleck- Snack"

Zutaten: 
1 Eigelb
laktosefreie Milch mit hohem Fettgehalt
zuckerfreie Flüssig-Schleckstangen für Katzen (aus DM z.B.)

Hinweise:
- flüssige Schleckstangen können auch weggelassen werden
- max. 1x pro Woche geben, wegen Vitamin- A Gehalt im Eigelb

Zubereitung:
Eigelb von Eiklar trennen
in Schüssel geben und mit laktosefreier Milch und ggf. Schleckstange vermengen
zeitnah verfüttern, nicht aufheben, aus hygienischen Gründen (rohes Ei)

____________________________________________________

"Kishas Lieblingsfeiertags-Snack"

Zutaten:
150g Hühnerbrustfilet
150g Seelachs (grätenfrei und ohne Haut)

Zubereitung:
für ca. 2h ins Gefrierfach
Backofen auf 150° vorheizen
Fisch und Fleisch in kleine Stücke schneiden
für ca.25 Minuten in den Ofen
dann Temp. auf 100° stellen, Ofentür ein Spalt breit offen lassen
ca. 30-40 Minuten im Ofen "dörren"
Ofen ausschalten, eventuell nachtrocknen lassen über Nacht

____________________________________________________

"Katzen- Eis"

Zutaten:
laktosefreie Milch
1 Eigelb
1 Päckchen Trockenfleisch

Hinweise: 
- max. 1x die Woche geben wegen Vitamin- A Gehalt im Ei
- nicht für Katzen mit empfindlichen Magen geeignet

Zubereitung:
Milch und Ei mischen
Leckerli darunter mischen
ab ins Gefrierfach

____________________________________________________

"Sommer- Leckerli" 

Zutaten: 
Hühnerbrühe 
kleine Fleischstücken 

Hinweise:
- nicht für Katzen mit empfindlichen Magen geeignet
- Fleisch und Brühe ungewürzt geben
- Brühe am besten selber ziehen

Zubereitung:
in entsprechende Förmchen geben
ab ins Gefrierfach
zum schlecken reichen
____________________________________________________

"Käse- Leberwurst- Bällchen"

Zutaten:
Frischkäse natur, laktosereduziert
Katzenleberwurst

Zubereitung:
Frischkäse und Leberwurst vermischen
zu Bällchen formen
als Leckerli reichen

Guten Appetit!





Freitag, 2. August 2013

Kleines 1x1 für heiße Sommertage...

Katzen, als ursprüngliche Wüstentiere bzw. Steppenbewohner, können es gar nicht warm genug haben. Sie ertragen hohe Sommertemperaturen und genießen heiße Tage in vollen Zügen. Doch so gut sich der Katzenorganismus an die Temperaturen angepasst hat, manchmal wird es auch Katzen zu heiß und man sollte für Abkühlung sorgen...




Menschen können schwitzen und regelön so die Körpertemperatur nach unten. Katzen haben lediglich an den Pfoten kleine Schweißdrüsen, welche jedoch nicht die Körpertemperatur regeln sollen, sondern für Katzen den Nutzen haben, dass sie ihr Revier markieren können. Bei dauerhaften Temperaturen um die +34° wird es selbst den gemütlichsten Stubentiger zu viel.

***

Wenn es der Katze zu warm ist, putzt sie sich auffällig viel. Der Speichel am damit benetzten Fell verdunstet und sorgt für eine Abkühlung der Haut. Eine Katze kann allerdings auch einen Hitzeschlag bekommen oder auch Sonnenbrand-

Sonnenbrand- v.a. helle/ weiße Katzen sind dafür anfällig, v.a. die dünnen Häute an Nase und Ohren, diese sollte man schützen. Wenn sich ein Tier sehr verbrannt hat, muss man betroffene Stellen behandeln und pflegen. Lauwarmer Kamillentee und Bepanthencreme (Augen-Nasensalbe) können genutzt werden, allerdings sollte man sein Tier beim Tierarzt vorstellen.

Hitzeschlag- kann im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein und erste Anzeichen müssen wahrgenommen werden und es besteht akuter handlungsbedarf! Anzeichen hierfür: die Katze hechelt, ist apathisch, die ATmung und der Herzschlag rasen, das Tier zittert oder verkrampft sich. Es ist sofort ein Tierarzt aufzusuchen!

***

Nun ein paar Tipps, um den Stubentigern die sehr hohen Temperaturen erträglicher zu machen:
  • für ausreichend Schattenplätze sorgen (beliebte Plätze durch einen Schirm oder Sonnensesegel zum Schattenplatz umfunktionieren)
  • ausreichend Wasser zur Verfügung stellen, an vielen verschiedenen Orten, aus verschiedenen Quellen (Näpfe, Brunnen, Gefäße, Schalen), dass Wasser täglich frisch zur Verfügung stellen
  • ein feuchtes, kühles Handtuch über Stühle hängen oder auf den Boden legen
  • Fliesen für eine Stunde in den Kühlschrank und dann neben beliebten Liegeplätzen platzieren
  • Rollos runtermachen, v.a. während der prallen Mittagssonne, damit sich die Wochnung nicht aufheizt
  • mit nassen Händen übers Fell streichen, den Katzen ein feuchtes Handtuch überlegen
  • Spielzeiten reduzieren, die Katze nicht endlos auspowern, wenn Spiel & Spaß dann nur in den kühlen Abendstunden (oder Morgenstunden)
  • interessante Sommerspiele anbieten statt des üblichen jagens durch die gesamte Wohnung (z.B. Katzenpool/ KittyLake, Eiswürfel angeln, Leckerli fischen etc.)
  • Fressen nur früh morgens und spät abends anbieten, immer wieder wegräumen (gerade im Sommer wird es sehr schnell schlecht, trocknet ein, Ungeziefer geht ran, Fliegen legen ihre Eier ab)
  • Feuchtfutter mit zusätzlich Wasser anreichern
  • viel mehr bürsten, da die Katzen viel Fell abwerfen bei großer Hitze, eventuell furminieren um die Unterwolle zu reduzieren
  • tägliche Zeckenkontrolle bei Freigängern
  • Sonnenbrand vorbeugen: Sonnencreme für Babys ohne Parfümstoffe
  • Flüssigpasten/ leckerli mit Wasser anreichern und einfrieren, später zum schlecken geben
  • ein Handtuch nass machen und die Katze damit abreiben
  • ungewürzte Hühnerbrühe vorbereiten, portionieren, einfrieren, auftauen b.B.- viele Katzen trinken dies lieber als Wasser und man kann so sehr gut den Flüssigkeitsbedarf decken
  • direkte Mittagssonne vermeiden
  • die Katze auf gar keinen Fall im Auto lassen, diese heizen sich binnen Minuten so sehr auf, dass das Tier kollabiert und sterben kann!


 ***

ACHTUNG! 
Gefahr Kippfenster: diese unbedingt sichern damit sich das Tier nicht einquetscht!
Ventilatoren/ Klimaanlage: Ventilatoren stellen eine Verletzungsgefahr dar, Klimas können Erkälungen und Bindehautentzündungen begünstigen


Samstag, 20. Juli 2013

Katzenpflanzen und Katzenbalkon

Welche Pflanzen NICHT geeignet sind, kann man auf der "Giftpflanzenliste" nachlesen: 

Nun wollen wir aber welche aufzählen, die sehr gut geeignet sind, zum knabbern, spielen, verarbeiten und um den Maunzern ein wahres Dufterlebnis zu bereiten. Auf einen Balkon z.B. kann man so einen kleinen Katzenkräutergarten anlegen, darüber würde sich jede Katze freuen.


* Zwerg-Zyperngras
ist nicht so scharfkantig wie das Zyperngras, bei Katzen sehr beliebt, jedoch kann sich auch hier ein Halm im Rachen verfangen.

* Katzengamader
entwickelt sich v.a. auf den Balkon gut, sollte allein kultiviert werden oder in einen ausreichend großen Kübel, damit sie sich gut entwickeln kann, die Pflanze erinnert an einen Thymianstrauch und ist als Knabberpflanze unbedenklich

* große Katzenminze
entwickelt sich zu einer über 1m hohen Pflanze, kann weiß oder blau blühen, duftet sehr gut auch für die menschliche Nase


* kleine Katzenminze
die kleine Schwester der großen Katzenminze, kriecht eher am Boden lang, sonst die gleichen Merkmale wie die große Katzenminze, die kleine ist hervorragend dafür geeignet Minzekissen selber herzustellen wenn man die Blätter und Stengel selber trocknet.


* Golliwoog (Schönpolster)
eigentlich eine Nagerpflanze, ist allerdings auch bei unseren Katzen sehr beliebt, Golliwoog kann auf den Balkon gehalten werden, verträgt aber kein Frost, außerdem mag er es eher schattig- entwickelt sich beim richtigen Standort aber super!

* weiches Katzengras
im Handel als solches gekennzeichnet zu finden, die Blätter sind deutlich dicker und nicht scharfkantig, v.a. für Katzengeeignet die schlingen und wo sich gern mal ein Halm im Hals "verheddert", da das weiche Gras besser weiterrutscht.




* normales Katzengras
gibt es zum selber anpflanzen in Schalen (z.B. bei FN), eine schöne Alternative zu den Plastikschalen ist die Graspflanzschale von CatIt.

* Nagerwiese
kann man selber ansäen, meist ist GRas, Gänseblümchen & Klee enthalten, v.a. wenn man es in einen großen Kübel als Liegewiese anpflanzt macht man den Katzen eine große Freude.

* Gänseblümchen
"Bellis" sind unbedenklich und laden zum knabbern ein.

* Grünlilie
diese filtert Giftstoffe aus der Umgebung heraus, desswegen ungeeignet für Raucherhaushalte. Ansonsten bei Katzen sehr beliebt, aber auch diese ist z.T. scharfkantig, außerdem sollte akribisch darauf geachtet werden, dass Blüten abgemacht werden, weil die Blütenkapseln Toxine enthalten, welche Durchfall verursachen könnten.

* Gerstenhalme
ähnlich dem weichen Katzengras, sehr gut zum selber anpflanzen.

Außerdem sind Basilikum, Dill, Echte Kamille, Melisse, Gartenpetersilie, Kerbel, Lavendel hervorragend dazu geeignet um der Katze ein gefahrenfreies sinnliches Dufterlebnis zu bereiten.

Die Seite "Katzenminze" ist sehr zu empfehlen.

********************************************************************

Ideen für einen Katzenbalkon



Wer nicht die Möglichkeit eines gesicherten Gartens hat oder den Katzen Freigang bieten kann, kann eventuell als Alternative den Balkon katzengerecht gestalten. Die oben genannten Pflanzen sollten dabei nicht zu kurz kommen, schließlich sollen ja die Katzensinne geschärft werden. (alle genannten Pflanzen sind igens mehrjährig)



Der Balkon sollte natürlich mit einem Netz abgesichert sein, damit die Katze sich nicht verletzt oder entwischen kann.
 


 

Wichtig auf den Balkon sind schattige Plätze und Unterkünfte. Dabei muss es nicht der teure Outdoor KB sein, mit ein bisschen Know-How kann man z.B. ein Katzenhäuschen oder einen Aussichtsbaum selber gestalten. 











 Natürlich wollen die Maunzer über die Brüstung sehen um das Umfeld wahrzunehmen, dazu sollten Aussichtsbretter vorhanden sein.







 









Außerdem ein großer Tonnapf oder ein Kitty Lake, indem Wasser bereit steht, welches frisch sein sollte. Gerade solche Trinkquellen könnte man auch mit Steinen oder einzelnen Schwimmelementen "aufpeppen".




 
Total gern werden Liegeplätze in Pflanzkübeln angenommen. Eine große Pflanzschale in die man reines Gras pflanzt, lädt zum entspannen & dösen ein.




Wer ein Katzenklo auf den Balkon stellen kann, der sollte auf die regelmäßige Reinigung achten, damit es zu keiner Geruchsbelästigung kommt. Gerade in der prallen Sonne können sich unschöne Gerüche entwickeln. Als Streu eignet sich auf den Balkon am besten Ökostreu, weil es den wenigsten Geruch entwickelt.




Man kann Äste 
und Stämme bereitlegen, 
diese laden zum klettern ein. Wenn der Stamm breit genug ist, kann er auch als Liegefläche dienen.









 Zur Abkühlung kann man Steine oder Fliesen auslegen. Gern nutzen dies die Katzen um die Hitze etwas auszugleichen. 


Fressen sollte auf den Balkon keins stehen, es zieht Ungeziefer (Ameisen, Fliegen) an und es ist unhygienisch.

 




 Auch Abends kann man gemeinsam mit den Tigern auf den Balkon verweilen, da gibt es sehr viel mehr zu beobachten und es gilt den ein oder anderen Insektenschmaus zu vertilgen ;)

 Weitere Impressionen von Katzenbalkonien: